Eine Maschine. Die wir kennen. Und Ihnen zeigen.
Websites und echte Postfächer auf einem Server, dessen Aufbau vollständig dokumentiert ist — bis zur Versionsnummer jedes Dienstes. Kein Baukasten, keine Warteschleife, keine Wolke, in der niemand mehr weiß, wo etwas läuft.
Vier Sätze, die Sie kennen
Wenn keiner davon auf Sie zutrifft, läuft Ihr Hosting gut, und Sie sollten nichts ändern. Das ist ernst gemeint — ein Umzug ohne Anlass kostet nur Zeit.
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01
Die Rechnung an den Kunden landet im Spam
Nicht immer. Nur bei manchen Empfängern, nur manchmal, und niemand kann sagen warum. Die Antwort ist fast nie „der Text war zu werblich“ — sie steht in DNS-Einträgen, die beim Umzug niemand mitgenommen hat.
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02
Die Seite ist weg und der Support fragt nach der Kundennummer
Zwanzig Minuten Warteschleife für die Auskunft, dass eine Störung vorliegt. Was gestört ist, erfährt man nicht, weil die Person am Telefon es selbst nicht weiß.
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03
PHP wird abgeschaltet und die Seite mit
Die Ankündigung kam per Mail an eine Adresse, die seit dem Agenturwechsel niemand mehr liest. Der Anruf kommt dann vom Kunden.
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04
Niemand weiß, was eigentlich drunter läuft
Welcher Webserver, welche Datenbank, welche PHP-Fassung, wo die Sicherung liegt und ob sie je zurückgespielt wurde. Bei einem Umzug ist das die erste Frage — und die, auf die es keine Antwort gibt.
Was eine Anfrage durchläuft
- 01 Paketfilterung ufw Vierzehn offene Ports. Alles andere ist zu, auch die Datenbank.
- 02 Apache 2.4 Webserver mit .htaccess — der Grund, warum hier nicht nginx läuft: WordPress und seine Erweiterungen bauen darauf.
- 03 PHP-FPM 5.6 – 8.5 Zehn Fassungen parallel, je Seite eigener Prozesspool mit eigenem Kennwort.
- 04 MariaDB 11.8 Datenbanken, je Kunde getrennte Konten. Von außen nicht erreichbar.
- 05 Postfix 3.10 Annahme und Versand. Ausgehend über authentifizierte Einlieferung, damit jede Mail einem Kunden zuzuordnen bleibt.
- 06 Dovecot 2.4 IMAP, POP3 und Sieve-Filter. Die Fassung ist neu genug, dass jede ältere Anleitung im Netz dafür falsch ist.
- 07 Rspamd 3.12 Spamfilter und DKIM-Signatur je Domain. Ersetzt das schwergewichtige Gespann aus Amavis und SpamAssassin.
- 08 Unbound 1.24 Lokaler Namensauflöser. Nur von innen erreichbar — ein offener Auflöser wäre binnen Stunden Teil fremder Angriffe.
Was Sie bekommen
Fünf Punkte, jeder mit der Stelle, an der man ihn nachprüfen kann. Eine Zusage ohne Beleg ist eine Behauptung.
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Sie erfahren, was drunter läuft
Der Stapel steht oben vollständig, mit Versionsnummern.
Jeder Dienst mit Fassung, jede Entscheidung mit Begründung. Der Aufbau steht als Bauakte fest, nicht als Marketingseite — inklusive der Stellen, an denen bewusst gegen die naheliegende Lösung entschieden wurde.
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Echte Postfächer, keine Weiterleitungen
Postfix 3.10 und Dovecot 2.4 auf Port 25, 465, 587, 143 und 993.
IMAP und SMTP, wie jedes Mailprogramm es erwartet. Outlook, Thunderbird, iPhone, Android. Mit Signatur je Domain, Filterregeln auf dem Server und Webmail für unterwegs.
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Verschlüsselung ohne Aufpreis und ohne Antrag
Let’s Encrypt über acme.sh, im Panel je Seite anschaltbar.
Jede Domain und jede Unterdomain bekommt ihr Zertifikat automatisch, mit automatischer Verlängerung. Es gibt keinen Tarif ohne.
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Die PHP-Fassung entscheiden Sie
Zehn Fassungen parallel, Umschaltung ohne Neustart der anderen Seiten.
Von 5.6 bis 8.5 ist alles installiert und je Seite umschaltbar. Eine alte Anwendung wird nicht abgeschaltet, sondern läuft weiter, bis Sie umstellen wollen.
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Sie bekommen Zugang, nicht nur ein Ergebnis
ISPConfig 3.3.1 mit den Ebenen Admin, Wiederverkäufer und Kunde.
Eigener Login mit Dateiverwaltung, Datenbanken, Postfächern, Sicherungen und Protokollen. Wer weiterverkauft, bekommt eine Ebene darüber und legt eigene Kunden an.
Was nicht geht
Dieser Abschnitt kostet Abschlüsse. Er steht trotzdem vor den Preisen — wer erst nach dem Kauf erfährt, wo die Grenzen liegen, ist zu Recht verärgert.
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Eine IP-Adresse für alle
Der Server hat genau eine IPv4-Adresse. Die Mailreputation aller Kunden hängt gemeinsam daran: Wird eine Seite gekapert und verschickt Werbung, trifft die Sperre auch alle anderen. Dagegen steht, dass jede Anwendung nur authentifiziert versenden darf und stündliche Grenzen gelten — aber das Risiko verschwindet dadurch nicht, es wird nur klein.
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Der Server steht in Amsterdam
Nicht in Deutschland. Innerhalb der EU und damit unter der Datenschutz-Grundverordnung, aber wer eine vertragliche Zusage auf einen deutschen Standort braucht, bekommt sie hier nicht.
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Keine Ausfallsicherheit über zwei Standorte
Eine Maschine ist eine Maschine. Fällt sie aus, sind die Seiten weg, bis sie wieder läuft. Es gibt Sicherungen und es gibt Überwachung, aber es gibt keinen zweiten Server, der stillschweigend übernimmt.
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Kein WordPress-Baukasten
Kein Klonen auf Knopfdruck, keine Testumgebung, keine Sammelaktualisierung über alle Installationen. Das kann das eingesetzte Panel nicht, und es wird nicht behauptet. Wer das braucht, ist bei einem großen Anbieter besser aufgehoben.
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Keine Mailinglisten
Mailman gibt es in dieser Betriebssystemfassung nicht mehr. Newsletter laufen über einen Versanddienst — was ohnehin die bessere Antwort ist, weil Massenmail und Postfachmail getrennte Reputationen brauchen.
Preise
Netto, weil sich das Angebot an Unternehmer richtet. Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr, kein Mindestzeitraum.
Eine Seite mit Postfächern.
- 1 Domain, unbegrenzt Unterdomains
- 10 GB Speicher
- 10 Postfächer mit je 2 GB
- 3 Datenbanken
- PHP 5.6 bis 8.5, je Seite wählbar
- TLS-Zertifikate automatisch
- Tägliche Sicherung, 14 Tage
Agenturen und Betriebe mit mehreren Auftritten.
- 10 Domains
- 60 GB Speicher
- 50 Postfächer
- 20 Datenbanken
- Eigener Panel-Zugang je Seite
- SSH im abgeschotteten Verzeichnis
- Tägliche Sicherung, 30 Tage
Wer selbst Kunden anlegt und abrechnet.
- 30 Domains
- 150 GB Speicher
- Unbegrenzt Postfächer im Kontingent
- Eigene Kundenverwaltung mit Grenzen je Kunde
- Eigene Tarife anlegen
- Kunden sehen nur ihren Bereich
- Tägliche Sicherung, 30 Tage
Speicher und Postfächer sind Richtwerte, keine harten Sperren — wer einmal darüber liegt, bekommt eine Nachricht und keine abgeschaltete Seite. Wer dauerhaft deutlich darüber liegt, bekommt ein Gespräch.
Wie es anfängt
Ein Umzug beginnt mit einer Bestandsaufnahme, nicht mit einer Bestellung. Wir sehen uns an, was läuft, was davon weg kann und wo die Mailfallen liegen — und sagen danach, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt.
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01
Bestandsaufnahme: Was läuft heute, welche PHP-Fassung, welche Postfächer, welche DNS-Einträge.
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02
Probeumzug auf eine Unterdomain. Die alte Seite bleibt online, bis die neue nachweislich funktioniert.
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03
Mailumzug mit vollständiger Übernahme der Postfächer, inklusive Ordnerstruktur und ungelesener Nachrichten.
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04
Umschaltung der DNS-Einträge zu einer Uhrzeit, die Sie bestimmen. Rückweg bleibt eine Woche offen.